Komödie
EXTRAWURST
Eine Produktion aus dem Jahr 2026
Komödie von Dietmar Jacobs und Moritz Netenjakob
Die Mitgliederversammlung eines Tennisclubs in einem Provinznest soll über die Anschaffung eines neuen Grills für die Vereinsfeiern abstimmen. Normalerweise kein Problem – gäbe es nicht den Vorschlag, auch einen eigenen Grill für das einzige türkische Mitglied zu finanzieren. Denn gläubige Muslime dürfen ihre Grillwurst bekanntlich nicht auf einen Rost mit Schweinefleisch legen.
Eine gut gemeinte Idee, die aber unfassbare und absurde Diskussionen auslöst und den eigentlich friedlichen Verein vor eine Zerreißprobe stellt. Wie viele Rechte muss eine Mehrheit einer Minderheit einräumen? Muss man Religionen tolerieren, auch wenn man sie ablehnt? Gibt es auch am Grill eine Leitkultur?
Und sind Vegetarier auch eine Glaubensgemeinschaft?
Immer tiefer schraubt sich der ursprünglich kleine Konflikt um den Grill in die Beziehungen der Mitglieder. Ebenso respektlos, wie herrlich komisch, stoßen Atheisten und Gläubige, Einheimische und Türken, „Gutmenschen“ und Hardliner frontal aufeinander.
Und allen wird klar: Es geht um mehr als einen Grill… Es geht darum, wie wir zusammenleben.
Zumal die Grenzen zwischen „rechts und links“, „tolerant und intolerant“, „religiös und ungläubig“ viel fließender sind, als man denkt.
Altersfreigabe: ab ca. 12-14 Jahren
DIE AUTOREN
Die beiden Autoren Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob gehören zu den besten im Bereich der satirischen Gesellschaftsanalyse in Deutschland.
Dietmar Jakobs war als Drehbuchautor an so erfolgreichen Serien wie „Stromberg“, „Pastewka“ oder „Mord mit Aussicht“ beteiligt. Dazu schreibt er regelmäßig für die Satire-Sendungen Extra 3 (ARD), heute show (ZDF) und Mitternachtsspitzen (WDR). 2006 erhielt er für seine Mitarbeit bei „Stromberg“ den Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie „Serien und Mehrteiler“.
Moritz Netenjakob ist ebenfalls als Autor u. a. für „Die Wochenshow“ und für „Ladykracher“ tätig. Neben erfolgreichen Drehbüchern veröffentlichte er im Februar 2009 im Verlag Kiepenheuer & Witsch seinen Romanerstling „Macho Man“, der es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Für die Verfilmung 2015 schrieb er selbst das Drehbuch. 2006 erhielt er für seine Mitarbeit an den Stromberg-Drehbüchern ebenfalls den Adolf-Grimme-Preis.
SPIELTERMINE
Samstag, 10. Oktober 19:30 Uhr Premiere
Freitag 16. Oktober 19:30 Uhr
Samstag 17. Oktober 19:30 Uhr
Sonntag 18. Oktober 18:00 Uhr
Freitag 23. Oktober 19:30 Uhr
Samstag 24. Oktober 19:30 Uhr
Sonntag 25. Oktober 18:00 Uhr
Freitag 30. Oktober 19:30 Uhr
Samstag 31. Oktober 19:30 Uhr
Es spielen
als Dr. Heribert Bräsemann
als Matthias Scholz
als Erol Oturan
als Melanie Pfaff
als Torsten Pfaff